Feel free. Live free.

über Feel free. Live free.

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Feel free. Live free.

Nein, ich bin nicht ins Englische umgestiegen :-) Aber da ich eine Muse habe, die gerne Englisch spricht und abermals nein, es ist nicht mein englischer Universitätsprofesssor, hab ich mir angewohnt, ab und an – impulsiv – englisch zu schreiben.

Heute ist – wieder mal – ein besonderer Tag und darum habe ich mich entschlossen, hier im wordpress zu tippseln, anstelle – wie üblich – in Facebook.

Ich habe heute den sechsten Band der VAMPIRSAGA „SORAILS ERBEN“ endlich fertig verbessert! Noch nie bisher hat sich das Fertigstellen eines Buches so lange hingezogen, wie bei diesem Band.  :-(

Ich hoffe inständig, die unruhige Zeit, die hinter mir liegt, ist bald nur noch ein Stück der Geschichte meines bewegten Lebens. Die Erfahrung lehrt, DASS es so sein wird. Ich muß bloss die Zeit bis dahin absitzen :-)

Jemand, der wie ich,  glücklich FREI geworden ist aus einer zuletzt nur noch belasteten Beziehung kann  schreiben, wie ihm  der Schnabel gewachsen ist, denn da ist ja Niemand auf dem er Rücksicht nehmen müßte. Und das ist ein verdammt, verdammt gutes Gefühl ! :-)

Und seit heute ist dieser Jemand noch ein winzigkleines Stückchen freier geworden, nämlich frei von sämtlichen unbegründeten Schuldgefühlen. Aber so wurde ich erzogen, so wuchs ich auf, in solcher Gemeinschaft verbrachte ich meine Jugend und solches lehrt mich auch mein Glaube, nämlich, dass man Menschen nicht benutzt und dann fallen läßt, wenn man sie nicht mehr braucht, sondern dass man sich auch lange nach dem Ende einer Beziehung noch ein wenig mitverantwortlich fühlt. Da tut es natürlich super gut zu erfahren, dass nun eine andere Frau diese Verantwortung übernommen hat. *plumps*

Erst hat mich die Info gefreut, später aber irritiert, weil ich Angst hatte, sie könnte eine Falschinfo sein, aber jetzt, da ich ein wenig recherchierte, weiß ich: es ist wahr. Das nenn ich mal BINGO und nicht nur für mich. Wie seltsam, dass ich erst dieser Tage ein RENSA-Ritual (wie die Schweden sagen würde) machte, um die Täuschung endgültig abzustreifen, in der ich mich in den letzten 10 Jahren verfangen hatte. Dass es so schnell wirken würde, hatte ich allerdings nicht gedacht :-)

Spass beiseite: ich habe meine Verwirrung über die Geschehnisse schon vor Monaten abgelegt, den letzten Ärger in den letzten Wochen und das Gefühl innerlich verantwortlich zu sein HEUTE.

Wenn man mich wegen der in meiner Aufzählung unerwähnten Trauer „früge“ ;-) könnte ich bloß antworten: „Trauern SIE etwa, wenn sie erwachen und erkennen, dass alles nur ein Traum war, von dem Sie nur während sie träumten,  glaubten, es wäre real? In dem Augenblick, wo sie erkennen, dass es nur ein Traum war, bleibt natürlich ein schales Gefühl zurück, aber doch keine echte Trauer, so wie wenn man etwas Reales verloren hat, oder?“

Dennoch habe ich Vieles darüber geschrieben, das ist mir bewußt – es ist meine Art und Weise damit umzugehen. Ich war noch nie der Typ, der still in sich selbst hinein mit allem fertig wurde. Schon als ich jung war, teilte ich mein Leid fein säuberlich auf alle auf, die mich liebten, holte Ratschläge ein, jammerte und jeierte, ließ mich von allen trösten und das solange, bis es vorbei war. Nun gibt es Facebook und ich bin aus dem Alter heraus, wo ich Ratschläge suche oder Trost benötige – aber loswerden und abladen läßt es sich herrlich auf facebook, denn was liegt- das pickt! Verwirrung, Ärger, Rachegelüste und Enttäuschung von sich heraus- und hinwegzuschreiben und das Ganze dann noch selbst lesen zu können tut einfach verdammt gut. Jedenfalls mir. Wobei mir voll bewußt ist, dass ich in einem oder zwei Jahren meine eigenen Postings dumm, lächerlich und kindisch empfinden werde! Aber das bin ich eben manchmal: dumm, lächerlich und kindisch und es ist mir verdammt wurst :-)

Während ich mein Buch soeben vollendete, hörte ich daneben jene MYSTERA CD, die ich von meinem Herrn, Master H. im Jahre 2003 bekommen hatte. Er verwendete die Musik für die Filme, die er von unseren Sessions zu machen pflegte. Seither liebe ich Mysteramusik ebensosehr, wie ich seinerzeit Master H. geliebt habe.

Liebe. Was für ein schönes Wort, wenn es nicht eingesperrt wird! Seit ich frei bin, kann ich es wieder in seiner ganzen Gesamtheit genießen und zwar in allen Facetten und nicht bloß in der erotischen und sexuellen Komponente.

What a feeling!  stevebidmead zwei

 

 

 

Neues Jahr und neuer Name. Gedanken zu meinem Leben.

Nach sehr langer wordpress Pause sitze ich hier und tippe endlich wieder ein paar Zeilen. <3

Bald sind all meine Accounts auf meinen neuen Namen umgestellt, all meine Bücher werden mit ihm versehen und so bin ich zuversichtlich, dass mein erster Autorenname bald für immer in Vergessenheit geraten wird.

Mein bürgerlicher Name ( der dritte seit meiner Geburt)  tut nichts zur Sache. So viel aber sei gesagt: er ist typisch österreichisch, typisch wienerisch, typisch böhmisch, typisch hässlich :-) Ich bin froh, als Künstlerin das Recht in Anspruch nehmen zu können, mir einen anderen auszusuchen.

Schon mein Geburtsname war ein hässlicher, ebenso wie der aus meiner ersten Ehe. Ich habe wirklich lange überlegt, welchen dieser drei hässlichen Namen ich für meine Karriere als Autorin nehmen sollte und entschloss mich letztlich für … keinen!

Mein erster Autorenname entsprang einem scherzhaften Moment mit meinem Lebensgefährten und da er mich für immer an diesen erinnern würde, habe ich mich von ihm ebenso getrennt, wie vom Lebensgefährten persönlich :-)

Mein neuer Name Avienne Reims gibt ein bestimmtes Lebensgefühl wieder, nämlich meins, meins ohne einen Partner und ohne die Beratung durch einen voreingenommen Partner. Ein wirklich schönes Gefühl, denn es ist nicht gut, Romane unter einem Namen veröffentlichen zu müssen, mit dem man sich selbst nicht identifizieren kann.

Seit Anfang des Jahres 2018 bin ich nun also eine „entheiratete“ Frau, mit all den Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt und mit einem neuen Autorennamen, der direkt aus meinem Herzen stammt…

Ob der Name neue Erfolge bringt, steht noch in den Sternen. Für mich persönlich aber bringt er bereits den inneren, seelischen Erfolg, dass ihn zu lesen, mir immer und immer wieder aufs Neue Freude bereitet. Noch dazu, wo der Name REIMS nicht meiner Fantasie entsprang, sondern der tatsächliche Name einer meiner Vorfahrinnen ist, die um 1800 in Frankreich lebte. Ihr vollständiger Name war Freiin Caroline von Reims und Pourlement.

Freiin bin ich seit Jahresanfang ebenfalls; zwar nicht adelig, aber trotzdem frei.

Auf jeden Fall so frei, hier wieder ein paar vorlaute Absätze zu posten  :-)

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Vergesslich .-)

In einem Jahr drei Romane abliefern?! So war das nicht geplant, ich schwör’s!  :-)

Eigentlich hatte ich bloß vor, meinen Fantasyroman STELLA/DAS NORNENSPIEL in Ruhe fertig zu stellen und danach wieder an meiner Vampirstory FÜR IMMER UND EWIG, JOSEPHINE! weiterzumachen.

Doch dann kam etwas dazwischen, das meinen Blick mit aller Kraft in die Vergangenheit richtete *grins* <3 und ich spürte, das ich I GeT YOU, BABE schreiben MUSSTE.

Kaum hatte ich ihn fertig, verstarb meine Mama und ich bekam neuerlich Impulse von „außerhalb“, die mich dazu brachten, meiner Mom die kleine Geschichte HILDY zu widmen.

Da sich zur selben Zeit auch privat viele Dinge ereigneten, die mein Leben auf den Kopf stellten und das Unterste zuoberst kehrten, konnte ich nur noch wie ein übermüdeter Schwimmer agieren, der nicht mehr drauf hat, als sich irgendwie an der Oberfläche zu halten …

Allmählich entwirrt sich das private Chaos wieder – allerdings nicht, indem sich die schwierigen Verhältnisse ändern, sondern indem meine alten Löwinnenkräfte zu neuem Leben erwachen, ich klarer sehe und bereit bin, mich jedem Kampf zu stellen.

Gestern entdecke ich plötzlich, dass ich während meines Tiefpunktes, total drauf vergessen habe, meinem Roman I GeT YOU, BABE das geplante Rückseite Cover zu verpassen. Die Druckversion lief also bis gestern auf einem Probecover *schäm*.

Sofort hab ich diesen Fehler gestern ausgebessert und dabei auch gleich die Rückseite von HILDY verbessert. *Uff* erledigt…

Jetzt – endlich – ist also Zeit für Muße! Was für eine Autorin bedeutet, sie kann sich endlich DEM widmen, was ihr wirklich, wirklich am Herzen liegt:  DAS SCHREIBEN.

Rückseite neu I get you Kopie

 

MISCH-MASCH (oder über Geheimbotschaften, unbezahlte Rechnungen, uralte Smartphones und Orte, an denen die Liebe wohnt …)

Diese Überschrift wähle ich, weil ich soeben aus Croatien zurück komme, wo es in Istrien ein Getränk gibt, das seit den 70ern gleichbleibend MISCHMASCH heißt. Es ist eine Mischung aus Rotwein und Orangeade, die sich nicht miteinander vermengt und herrlich Dunkelrot und Gelborange – streng getrennt – im Glas schwebt. Es sei denn, man rührt um. Dann ist’s mit der Herrlichkeit vorbei. Und da sich in mir heute – nach fünf Tagen ohne Schreiben – so viel Gedankliches und Emotionales angesammelt hat, dass ich nicht weiß, wo beginnen, fiel mir dazu nur Mischmasch ein

Wo fängt es an? Vielleicht dort, wo mir am Wochenende, das ich mit dem Großteil meiner Familie und Freunden am schönen Neufelder See verbringen durfte, eine gravierende Änderung für meinen neuen Roman eingefallen ist. Das ganze Wochenende schon war ich innerlich unrund, so, als ob ich auf etwas wartete (was nicht kam). Dann war sie plötzlich da, die Eingebung und am Liebsten hätte ich mich zu meinem Tablet gesetzt und drauflosgetippt – was nicht ging. Stattdessen konnte ich herrlich schwimmen, abends wurde gegrillt (ein Lob an meinen Exmann Gerhard!), danach gab es noch Aperol Sprizz mit Lagerfeuer (oder umgekehrt) und danach eine herrliche Nacht im Zelt, mit morgendlichem Vogelgesang und Marillenbeschuss von oben. Als dann endlich – am Tag danach – das erhoffte Zeichen kam, dachte ich viel darüber nach, wie gerne ich als Kind Geheimschriften entdeckt und benutzt hatte. Auch sinnierte ich über die geheimen Zeichen , welche verboten Liebende einander senden. Gerne hätte ich auch dies zu Papier (PC) gebracht, doch da waren wir wieder schwimmen und danach kämpften wir gegen Sturm und Regenguss.

Dann kam der Montag und unser Urlaub war endgültig zu Ende und der Alltag lockte und rief und ich – entgegen meiner sonstigen Liebe zum einfachen Leben – wollte ihm nicht folgen und konnte mich so gar nicht in mein Gewohntes fügen. Viel Arbeit war aufgelaufen in drei Wochen Abwesenheit auf unserem Landsitz; vor Allem der Garten verlangte nach Pflege. Als ich endlich abends aufs Sofa sank, war mir mein Roman von ganzem Herzen – wie der Wiener sagt: WURSCHT und ich gab mich der Gemütlichkeit und OUTLANDER hin.

Heute, Dienstag, wollte ich früher aufstehen und MLM schlafen lassen, um im Garten endlich nachzutippen, was seit vier Tagen in mir schwelte. Nix da. Mein Laptop war nicht aufgeladen und als ich mich anschickte, meine Ergüsse aufs Handy zu schreiben, war kein Internet da. Rechnung nicht bezahlt. Aus. Sense. Niente. Nix.

Ok. Der heutige Tag ging damit drauf, heim nach Wien zu fahren, auf den Spuren meiner Kindheit und verlorenen Liebe zu wandeln, die Blumen in der Wohnung meines Sohnes zu gießen und mich mit meinem Reservehandy umzuärgern. Steinzeithandy wäre der passendere Begriff. Das Hochladen von nur einem Bild dauerte bis zu zwei Minuten!  Da ich nur Briefe aufzugeben pflege, habe ich es den ganzen Nachmittag über weiter versucht, bis ich die – immer deutlicher werdende – Vision bekam, wie ich das alte Galaxy Ace gegen eine Betonwand schmettere …

Nun bin ich daheim in Wien, habe es, vermittels geliehener Kreditkarte geschafft, meine Rechnung so rasch zu bezahlen, dass ich sofort wieder freigeschaltet wurde und nun sitze ich da und … *puuuh* … schreibe all das auf, was nicht das ist, was ich ursprünglich Poetisches schreiben wollte, aber in groben Zügen widergibt, was mich fünf Tage lang innerlich umtrieb.

Heute Nacht wird getippt. Wahrscheinlich an der Änderung von I GOT YOU, BABE! – nun,  da ich neue Erkenntnisse habe. Vielleicht aber auch an SORAIL’S ERBEN, denn nach wochenlanger Beschäftigung mit I GOT YOU BABE sehne ich mich inzwischen nun doch ein bisschen sehr nach der Liebe Berylls. Sie wenigstens ist beständig und keinen Schwankungen unterworfen :-)

Gut. Das wäre heraußen und getippt und in ein paar Stunden, wenn alles schläft und einsam wache nur ICH, werde ich meine Twilight Musik einschalten und in meine Welten eintauchen. In welche? Keine Ahnung. Mein Gefühl wird mich leiten.coupling-2254322_640

So long.

Ungeschriebenes …

Als ich diesen Montag von Hollabrunn heim nach Wien fuhr, hatte ich in Kopf und Herz die Absicht, ein wenig aus dem Nähkästchen des Autorenlebens zu plaudern.
Doch dann kam das und dies und ich verschob die Idee nach hinten und all die tollen Sätze, die in mir schwirrten,  versiegten, verblassten, wurden uninteressant und das Bedürfnis etwas zu posten verpuffte ins Nichts.
Dann dieser mehr als erfüllte Tag mit Badengehen und Schwimmen (eine meiner zahllosen Leidenschaften) und mit dem ältesten Töchterlein während des Schwimmens über die Serie OUTLANDER zu schwärmen :-)…
… mit meiner lieben Schwiegertochter Tamara und meinem Sohn Benjamin blödeln und draufkommen, dass „Renesmee“ ja nun wirklich total blöde klingt …
… selbst verrückte Vornamen aus den Namen der Mütter basteln, wie Evegrid und Ingelin…(Evelin und Ingrid) *lol*
…heute alles aufholen, was durch den Badetag an Zeit „verloren“ ging – sprich eine to-do-Liste (schreib ich jeden Morgen!) in Bibellänge abarbeiten…
Jetzt aber endlich – um 02.30h – die Belohnung: Bad und Bett.
Der Artikel über Autoren wird schon noch geschrieben werden!
In meinem Kopf ist eine große Tasche, in der ich alle unerledigten Sachen speichere und irgendwann wurlet alles mal nach oben und will ausgedrückt werden.
Zum Schreiben kam Autorin natürlich auch nicht! ;-)
Doch ihr Auftrag lautet ja nur ein Kapitel pro Woche zu schaffen
und das hat sie glücklicherweise bereits montags erledigt.
Kommenden Sonntag gibts den Riesenwandertag mit 8/10 Familie.
Die üblichen Verdächtigen sind wieder nicht dabei, aber ich freu mich trotzdem riesig drauf, so viele auf einmal beisammen zu haben.
Wir wandern zum Kaltenleutgebener See und ich hoffe, auch dort Schwimmen zu können. Die Badehose wäre schon eingepackt :-)
So müssen also Beryll und Josephine ein wenig warten…
Da Sorails Erben der einzige Roman ist, an dem es mich derzeit zu schreiben freut, mach ich mir nur ihretwegen ein wenig Sorgen. Sie fragen bereits, wann es weitergeht!
Gewiss kommen irgendwann wieder trübere Tage, wo sich Autorin wieder mehr in ihre Fantasiewelt zurückzieht, statt – wie jetzt – lieber im prallen heißen Leben zu stehen, bzw. im kühlen Nass zu plantschen.
Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Wochenende mit viel Sonne, Freude und Liebe im Herzen und mindestens ebensoviel Spass am Leben, wie ich ihn habe …
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Eure Isabella.